Laufende Arbeiten

  • Jonathan Flämig
    "Die Relevanz des Gottesbegriffs Anselms von Canterbury für die Interpretation seiner Schrift Cur Deus homo" (Dissertation)
    Das Forschungsprojekt versucht, wesentliche theologische, christologische, anthropologische sowie soteriologische Linien der Schrift Cur Deus homo von der anselmischen Bestimmung Gottes als summum bonum, summa iustitia, summa ratio, etc. her zu lesen. Das Ziel ist, dadurch gängige Kritiken an Anselms Argumentation (insbesondere – aber nicht nur – gegenüber der einflussreichen Satisfaktionslehre) besser evaluieren zu können.

  • GyongNo Jang
    "Schleiermachers Glaubenslehre" (Dissertation)

  • Annegret Jende
    "Die Ganztodtheorie bei Paul Althaus, Carl Stange und Werner Elert" (Dissertation)
    Das Dissertationsprojekt beabsichtigt, die Ganztodtheoriekonzepte von Paul Althaus, Carl Stange und Werner Elert in jeweiliger Rekonstruktion und systematischer Analyse, unter Einbindung aktueller philosophisch-theologischer Diskurse der Leib-Seele- und Identitätsproblematik, zu vergleichen. In der gegenseitigen Bezugnahme und Kontrastierung der Theoriekonzepte der konservativ lutherischen Theologen Althaus, Stange und Elert soll eine Beurteilung der Ganztodtheorie erfolgen, die als vorrangig protestantisches Problem in Erscheinung tritt.

  • Martin Schönewerk
    "Jonathan Edwards Kritik des ‚freien Willens‘ – Ein Beitrag zur Philosophischen Theologie der Gegenwart"
    (Dissertation)
    In der Arbeit soll anhand des amerikanischen Theologen und Philosophen Jonathan Edwards (1703-1758) dessen Kritik an libertarischen Vorstellungen des freien Willens analysiert, bewertet und kritisiert werden. Darauf aufbauend sollen dessen Argumente einer Revision unterzogen werden, um diese in einen konstruktiven Dialog mit der analytischen Philosophie zu bringen. Zentrale Überlegungen betreffen sowohl die Unmöglichkeit einer Indifferenzfreiheit (a) als auch die Unvereinbarkeit von Gottes Wissen mit zukünftigen libertarischenWillensakten (b). Alternative Theorien der analytischen Religionsphilosophie (ausgehend von Boethius, Occam, de Molina u.a.) sollen zu (b) herangezogen werden.

  • Corinna Schubert
    "Glaube und Gefühl. Der Ansatz Jacobis und Hegels Kritik" (Dissertation)
    In dem Forschungsprojekt sollen die Anfänge einer Theologie bzw. Philosophie ergründet werden, die dem Gefühl eine entscheidende epistemische Funktion zuweist. Dazu wird die Rationalismuskritik Friedrich Heinrich Jacobis nachgezeichnet, in der er dem Spinozismus als der konsequentesten rationalen Metaphysik Atheismus und Fatalismus vorwirft. Jacobis Gegenthese lautet, dass jede Form der Erkenntnis auf Glauben beruht, der im Gefühl begründet ist. In besonderer Weise steht innerhalb der Untersuchung die Rolle des Gefühls für die Gotteserkenntnis und sein Verhältnis zu den übrigen menschlichen Vermögen im Fokus. Schließlich sollen anhand von Hegels durchaus ambivalenter Auseinandersetzungen mit dem jacobischen Entwurf die Bedeutung Jacobis für die geistesgeschichtliche Entwicklung und die Stärken und Schwächen seines Ansatzes herausgearbeitet werden.

  • Christian Steiner
    "Unendlich gebildet. Schleiermachers kritischer Religionsbegriff und seine inklusivistische Religionstheologie der anhand der Erstauflage der Reden" (Dissertation)
    Jeder religiöse Mensch ist nach Schleiermacher unmittelbar durch das Unendliche gebildet. Ausgehend von dessen allgemeiner Bildungstheorie zeigt Christian König in seinem Werk die Bedeutung von Religion auf, wie sie von Schleiermacher in seinem berühmt-berüchtigten Erstlingswerk, den Reden, entwickelt wird. Er weist nach, dass Schleiermacher einen kritischen Religionsbegriff vertritt, wonach der Religion eine spezifische Sonderstellung im Ensemble der menschlichen Gemütskräfte zukommt. Zugleich zeigt der Autor auf, dass die aktuelle Relevanz dieses kritischen Religionsbegriffs darin besteht, die Vielfalt der Religionen ernst zu nehmen und es darüber hinaus erlaubt, einen Maßstab zur Bewertung ihrer konkurrierenden Geltungsansprüche zu entwickeln. Schleiermachers inklusivistische Religionstheologie wird dabei ihrerseits kritisch vom Autor analysiert.

  • Fernando Wirtz
    "Symbol und Zeitlichkeit: der Einfluss Creuzers auf die Spätphilosophie Schellings" (Dissertation)
    Dieses Forschungsvorhaben zielt darauf ab, die Verflechtungen zwischen Symbol und Mythologie in der Spätphilosophie Friedrich Wilhelm Schellings und im Denken Friedrich Creuzers herauszuarbeiten. Auf der Basis der Spätphilosophie Schellings, möchte ich zeigen, wie die Vorstellungen des Bewußtseins sich mit dem Symbolbegriff verbinden. Ebenfalls möchte ich darstellen, wie Creuzer ein wichtiger Einfluss für Schellings Spätphilosophie geworden ist.