Prof. Dr. Friedrike Schick

Kurzbiographie

  • geboren am 2. 8. 1960 in Nürnberg;
  • Abitur 1979 in Nürnberg;
  • 1980-87 Studium der Philosophie, Kunstgeschichte und Neueren deutschen Literatur an den Universitäten Erlangen-Nürnberg und München;
  • 1992 Promotion in Philosophie mit einer Arbeit zu Hegels Logik;
  • 1992-96 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut für Philosophie Hannover;
  • 1996-2007 Wissenschaftliche Assistentin am Philosophischen Seminar der Universität Tübingen;
  • 2002 Habilitation;
  • 2008-2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften Tübingen;
  • 2009 Lehrstuhlvertretung am Philosophischen Seminar der Universität Tübingen;
  • seit August 2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Systematische Theologie III, im Rahmen des DFG-Projekts "Pluralität und Wahrheitsansprüche der Religionen bei Schleiermacher, Hegel und Schelling".
  • 2010-2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Systematische Theologie mit Schwerpunkt Dogmatik, im Rahmen des DFG-Projekts „Pluralität und Wahrheitsanspruch in den Religionen“.
  • seit Okt. 2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Systematische Theologie mit Schwerpunkt Dogmatik, im Rahmen des DFG-Projekts „Religionsphilosophie im Spätwerk Hegels und Schellings: vernunfttheologische, epistemologische und sinntheoretische Dimensionen“.

 

Kurzbibliographie

Monographien und Herausgeberschaften

 

Hegels Wissenschaft der Logik - metaphysische Letztbegründung oder Theorie logischer Formen?, Freiburg/München 1994.Sache und Notwendigkeit. Studien zum Verhältnis von empirischer und begrifflicher  Allgemeinheit, Würzburg 2005.Zusammen hg. mit Anton Friedrich Koch: G. W. F. Hegel. Die Wissenschaft der Logik, in der Reihe: Klassiker Auslegen, hg. v. O. Höffe, Berlin 2002.

 

Ausgewählte Aufsätze

 

  • "Was heißt: Der Nous regiert die Welt? Überlegungen zum Verhältnis von Logik und Metaphysik in Hegels Logik", in: Jahrbuch für Philosophie des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover 1992, S. 71-90.
  • Zusammen mit Günter Kruck: "Reflexion und Absolutes. Ein immanenter Kommentar zur Kategorie 'das Absolute' in Hegels Wissenschaft der Logik" in: Theologie und Philosophie 69/1 (1994), S. 90-99.
  •  "Vom Guten, das noch stets das Böse schafft. Hegels Moralitätskritik", in: Jahrbuch für Philosophie des Forschungsinstituts für Philosophie Hannover Bd. 6 (1995), S. 47-67.
  • "Absolutes und gleichgültiges Bestimmtsein - Das Fürsichsein in Hegels Logik", in: A. Arndt, Ch. Iber (Hg.), Hegels Seinslogik. Interpretation und Perspektiven, Berlin 2000, S. 235-251.
  • "Ist Wahrheit 'rechtfertigungstranszendent'?", in: Th. Buchheim, R. Schönberger, W. Schweidler (Hg.), Die Normativität des Wirklichen. Über die Grenze zwischen Sein und Sollen. Robert Spaemann zum 75. Geburtstag, Stuttgart 2002, S. 202-221.
  • "Die Urteilslehre", in: A. F. Koch, F. Schick (Hg.), G. W. F. Hegel. Die Wissenschaft der Logik, in der Reihe: Klassiker Auslegen, hg. v. O. Höffe,  Berlin 2002, S. 203-224.
  • "Begriff und Mangel des formellen Schließens - Hegels Kritik des Verstandesschlusses", in: A. F. Koch, A. Oberauer, K. Utz (Hg.), Der Begriff als die Wahrheit. Zum Anspruch der Hegelschen "Subjektiven Logik", Paderborn u. a. 2003, S. 85-100.
  • "Erkennen vor dem Erkennen. Implikationen eines erkenntnistheoretischen Programms", in: J. Karásek, J. Kuneš, I. Landa (Hg.), Hegels Einleitung in die Phänomenologie des Geistes, Würzburg 2006, S. 75-86.
  • "Der Übergang von der Moral zur Religion im Gewissenskapitel der Phänomenologie des Geistes", in: Th. S. Hoffmann (Hg.), Hegel als Schlüsseldenker der modernen Welt: Beiträge zur Deutung der 'Phänomenologie des Geistes' aus Anlaß ihres 200-Jahr-Jubiläums, Hegel-Studien Beiheft 50, Hamburg 2009.
  • "Der Begriff der Person in Hegels Rechtsphilosophie. Überlegungen zu den §§ 34-41 der 'Grundlinien der Philosophie des Rechts'", in: Mirko Wischke, Andrzej Przylebski (Hg.): Recht ohne Gerechtigkeit? Hegel und die Grundlagen des Rechtsstaates, Würzburg 2010, S. 65-82.
  • " 'Von der Unmöglichkeit eines ontologischen Beweises vom Dasein Gottes' - Bleibt das absolutnotwendige Wesen ein denkmögliches Ideal?", in: G. Kruck, B. Dörflinger (Hg.), Vom Nutzen der Illusionen. Die regulativen Ideen in Kants theoretischer Philosophie, Hildesheim/Zürich/New York 2011, S. 85-102.
  • „Logik, Wirklichkeit und ihre Verwechslung. Schellings Hegel-Kritik“, in: F. Hermanni, D. Koch, J. Peterson (Hg.), »Der Anfang und das Ende aller Philosophie ist – Freiheit!« Schellings Philosophie in der Sicht der neueren Forschung, Tübingen 2012, S.383-401.