Hier finden Sie Informationen zu den Vorlesungen, Seminaren, Übungen und sonstigen Lehrveranstaltungen, die vom Lehrstuhl angeboten werden.

 

     

     

    Impressionen aus den Veranstaltungen

    Plakate aus Praktikumsübung

     

    Im Rahmen der Vorbereitung auf das Praktikum haben die Studierenden Plakate entworfen, die ihr Bild vom Pfarramt (der Zukunft) zeigen. In Zusammenarbeit mit der für die Kommunikationsstrategie der EKD-Website „Das volle Leben“ verantwortlichen Agentur Kerygma.de wurde die Übung zu einen „think tank“. 

    Die kreativen Entwürfe wurden grafisch aufbereitet und konnten als Poster mitgenommen werden.

     

    Wissenschaftlich lernen und lehren (WILLE)


    Im Rahmen des hochschulweiten Projekts ist die Praktische Theologie am Service Learning als einer innovativen Form des Studierende und Lehrens beteiligt. Service Learning heißt: Studierenden engagieren sich in zivilgesellschaftlichen Bereichen, in denen sie einen sinnvollen Dienst leisten können. Sie bringen die Erfahrungen aber auch in die universitäre Lehre mit ein, werden fachwissenschaftlich begleitet und können ihr Engagement auch im Studium vertiefen.
    Die drei Tübinger Theologien, das Zentrum für Islamische Theologie, die Katholisch-theologische Fakultät und die Praktische Theologie an der Evangelisch-theologischen Fakultät arbeiten hier eng zu Themen der Interkulturalität und Interreligiosität zusammen.

    Älter werden in einer älter werdenden Gesellschaft


    Im Rahmen dieses Seminars besuchen Studierende Bewohnerinnen und Bewohner des Luise-Wetzel-Stifts in Tübingen. Unsere Ansprechpartnerin ist Frau Pfarrerin Gaiser-Maucher, die uns Kontakte vermittelt und im Seminar über das Thema Demenz informiert. Wir setzen uns mit Altersbildern in Kirche und Gesellschaft auseinandersetzen, reden aber auch mit älteren Menschen. Eine Gruppe von Studierenden führt Seelsorgegespräche, andere erproben die Methode der biografisch-narrativen Interviews. Sie haben die Möglichkeit, ihre Gesprächstranskripte methodisch nach allen Regeln der Kunst auszuwerten. Frau Dr. Ursula Offenberger, Lehrbeauftragte in der Soziologie begleitet die Entwicklung des Interviewleitfadens und unterstützt bei der Auswertung. Die Ergebnisse bereichern wiederum die Arbeit im Seminar.

    Exkursion des Seminars Interreligiöse Seelsorge - eine interdisziplinäre Veranstaltung mit Dr. Abdelmalek Hibaoui vom Zentrum für Islamische Theologie

    Lea Schlenker, eine Studierende, berichtet über die Erfahrungen:

    Exkursion zu „Omid“ in Stuttgart am 04. Dezember 2015

     

    Im Rahmen des Seminars „Interreligiöse Seelsorge“ von Frau Weyel und Herrn Hibaoui besuchten wir im ehemaligen Bürgerhospital die größte Flüchtlingsunterkunft Stuttgarts. Dort leben 900 Menschen, 400-500 sollen noch dazu kommen. Viele Menschen in Not auf engem Raum – hier ist Seelsorge wichtig. Das Projekt Omid, was auf persisch „Hoffnung“ bedeutet, versucht diesen Bedarf aufzufangen. Sechs Mitarbeiter*innen teilen sich drei Stellen, getragen von der Caritas. Herr Hummler und Herr Häberlin gaben uns Einblicke in ihre Arbeit.

     

    Das Projekt ist noch jung, viel Improvisation und Innovation sind gefragt. Omid versucht, niederschwellig und flexibel Flüchtlingen zur Seite zu stehen und damit vor allem zu stabilisieren.

    Eines der Hauptarbeitsfelder von Omid betrifft traumatisierte Geflüchtete.

    Traumata von Geflüchteten haben verschiedene Ursachen:

    1.     Erfahrungen auf der Flucht: Tote unterwegs, Erpressung, Hilflosigkeit, Willkür (sexuelle Gewalt), Todesbedrohung, Hunger, Durst, Kälte, Enge.

    2.     Belastung im Hier und Jetzt: räumliche Enge, z.T. willkürlich erscheinende Bürokratie, Einsamkeit und Verlorenheit aus mangelndem Vertrauen untereinander, Perspektivlosigkeit, kulturelle Fremde, Sprachbarrieren, Angst vor der deutschen Bevölkerung.

    3.     Belastung im Hier und Jetzt im Blick auf das Heimatland: finanzielle Unterstützung Angehöriger im Heimatland, Angehörige auf der Flucht.

    Omid versucht zu stabilisieren, indem Beziehungen geschaffen werden, Begleitung und Unterstützung geleistet wird, Fragen geklärt und anliegende Themen bearbeitet werden. Dazu tragen auch Sprachkurse bei, das sie nicht nur zum Erlernen der Sprache dienen, sondern auch einen Tagesstruktur bieten sowie Gemeinschaft, Annahme und Respekt ermöglichen.

    Omid arbeitet vernetzt: Die meisten Kontakte kommen über Sozialarbeiter zustande, zugleich wird der soziale Anschluss an Gemeinden gesucht. Aber auch wir Studierenden sind mögliche Vernetzungspartner. Der Nachmittag bei der Flüchtlingsseelsorge hat sicherlich einigen von uns den Blick für die Problematik geschärft, woraus eine intensivere Beschäftigung erwachsen kann. An dieser Stelle vielen Dank an Herrn Hummler und Herrn Häberlin, dass sie sich Zeit für uns und unsere Fragen genommen haben.

     

    Homiletisches Hauptseminar SS 2012: Studierende im Gottesdienst der Tübinger Stephanusgemeinde

     

     

    Seminar 'Tod, Trauer, Gedenken. Bestattung im Wandel' im WS 2013: Exkursion in den FriedWald Schönbuch