Interdisziplinäre Arbeitsgruppe: Heilige Texte 

 

Von Januar 2011 bis Dezember 2013 fanden im Rahmen eines Promotionsverbundes unter Beteiligung von Amerikanistik (Jan Stievermann), Anglistik (Matthias Bauer), Japanologie (Klaus Antoni) und Praktischer Theologie (Birgit Weyel) gemeinsame Workshops zum Verhältnis von Literatur und Religion statt. Insgesamt 8 Promovenden und Provendinnen haben ihre Arbeiten gemeinsam beraten und wurden durch interdisziplinäre Tandems betreut.

 Im Anschluss an den Promotionsverbund hat sich die Kooperation noch um weitere Fächer und Perspektiven erweitert und eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe 'Heilige Texte. Prozesse der Sakralisierung und Desakrali-sierung in interkultureller Perspektive' wurde gegründet.

 

Gefördert wird die Gruppe durch Exploration Funds der Universität Tübingen (Plattform 4) sowie das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

 

Sprecherin/Sprecher

  • Prof. Dr. Birgit Weyel
  • Prof. Dr. Klaus Antoni (Japanologie, Tübingen)

 

Beteiligte HochschullehrerInnen

  • Prof. Dr. Matthias Bauer (Anglistik, Tübingen)
  • Prof. Dr. Jochen von Bernstorff (Juristik, Tübingen)
  • Prof. Dr. Ulrike Cress (Leibniz-Institut für Wissensmedien, Tübingen)
  • Prof. Dr. Leijla Demiri (Islamische Theologie, Tübingen)
  • Prof. Dr. Andreas Hasenclever (Politikwissenschaft, Tübingen)
  • Prof. Dr. Stefan Huber (Praktische Theologie/Religionspsychologie, Bern)
  • PD Dr. Joachim Kimmerle ((Leibniz-Institut für Wissensmedien, Tübingen)
  • Prof. Dr. Christof Landmesser (Neues Testament, Tübingen)
  • Prof. Dr. Jürgen Leonhardt (Lateinische Philologie, Tübingen)
  • PD Dr. Heike Oberlin (Indologie und Vergleichende Religionswissenschaften, Tübingen)
  • Prof. Dr. Monika Schrimpf (Japanologie, Tübingen)
  • Prof. Dr. Jan Stievermann (Amerikanistik, Heidelberg)
  • Prof. Dr. Dietmar Till (Allgemeine Rhetorik, Tübingen)

 

Die Antragsgruppe zielt auf eine Erforschung der komplexen Prozesse, in denen Texte durch ihren Gebrauch sakralisiert und profanisiert werden. Im Fokus stehen dabei die Frage nach den Funktionen von Texten, denen in den Selbstverständigungsprozessen Einzelner und von sozialen Formationen Autorität und Normativität zugeschrieben wird. Diese Funktionen werden konsequent in interkultureller und interreligiöser Perspektive analysiert, um problematische Übertragungen intrakulturell und intrareligiös gewonnener Konzepte in andere Kontexte zu vermeiden.

 

Ausführlichere Informationen zum Forschungsansatz und -programm, zu den Einzelprojekten und Veranstaltungen finden Sie auf der Homepage der Antragsgruppe.