Netzwerkforschung

Laufzeit November 2016 – Oktober 2017

Im Rahmen der KMU V wurde eine Gesamtnetzwerkerhebung einer Kirchengemeinde durchgeführt. Erste Auswertungs-ergebnisse wurden im Auswertungsband (Vernetzte Vielfalt) publiziert. Die Netzwerkforschung ergänzt bereits etablierte Perspektiven auf religiöse Sozialitäten in Kirche und Gemeinde, indem danach gefragt wird, bei welchen Anlässen und Gelegenheiten Akteure miteinander kommunizieren und in Kontakt kommen. 

Momentan wird an einer detaillierten Auswertung der Daten zur Netzwerkerhebung einer Kirchengemeinde gearbeitet. 

Felix Roleder, Doktorand von Frau Weyel, und Prof. Dr. Birgit Weyel werten die Daten mit dem Ziel aus, am exemplarischen Material die Perspektiven der Netzwerkforschung für die Kirchentheorie fruchtbar zu machen. Ziel ist es, die Ergebnisse für eine umfassende Veröffentlichung aufzubereiten. 

 

 


 

 

200 Jahre Praktische Theologie in Tübingen

 

1815 wurde der erste Lehrstuhl für Praktische Theologie in Tübingen eingerichtet. Aber auch schon vorher gab es Homiletik, Seelsorge, Katechetik und Pastoraltheologie in Tübingen. Die vielfältigen Übergänge zwischen Praxis und Theologie und die wechselvolle Geschichte des Faches im Spannungsfeld von Wissenschaft und Religion sind Gegenstand eines Bandes zur Geschichte der Praktischen Theologie, bei dem Tübingen als ein Fallbeispiel näher in den Blick kommen soll. Das Buch geben die drei Tübinger Praktischen Theologen bzw. die Theologin gemeinsam heraus: Prof. Dr. Gerald Kretzschmar, Prof. Dr. Friedrich Schweitzer und Prof. Dr. Birgit Weyel. Mit weiteren Beiträgen von Prof. Dr. Christian Albrecht, Prof. em. Dr. Ulrich Köpf, Prof. em. Dr. Ottmar Fuchs, Prof. Dr. Reinhard Schmidt-Rost, Prof. apl. Dr. Hans-Martin Dober und PD Dr. Jörg Schneider. 

 


 

 

 

 
DFG-Projekt: Kasualien als Familienfeste. Zur Konzeptualisierung von familiären Lebensgemeinschaften anlässlich von Passageriten

 

Im Rahmen des Paketantrags 'Kasualien als Feld und Konzept der Praktischen Theologie' (PAK 876)

Laufzeit: Oktober 2014 - September 2017

Projektmitarbeiterin: Fabienne Fronek

 

Kasualien sind Familienfeste. Taufe, Trauung, Konfirmation und Bestattung thematisieren nicht nur biographische Übergänge, die Individuen oder Paare betreffen, sondern sie bearbeiten auch die komplexen Veränderungen im Familiensystem, das von einem Kasus betroffen ist. Familienangehörige und Freunde konstituieren zu einem überwiegenden Teil die versammelte Gemeinde anlässlich von Kasualien und sie prägen den explizit familiären Teil der Festkultur im Anschluss an die gottesdienstliche Segenshandlung wesentlich mit. Weiter ...

 

 

 


 
DFG-Projekt: Schaustellerseelsorge. Lebenswelt und religiöse Wirklichkeitsdeutung von Menschen auf der Reise

 

DFG-Sachmittelprojekt

Laufzeit: 15.05.2013–14.05.2015

Projektteam: Bernhard Eisel (Wissenschaftlicher Mitarbeiter), Dr. Kristin Merle und Prof. Dr. Birgit Weyel (Antragstellerinnen), Viola-Kristin Rüdele (Studentische Hilfskraft)

     Projektteam                                  Projektmitarbeiter Bernhard Eisel im Feld auf dem Cannstatter Wasen

 

Das Forschungsprojekt hat zum Ziel, eine Praktische Theologie der Schaustellerseelsorge zu entwerfen. Die Schaustellerseelsorge ist ein Themenfeld der Praktischen Theologie, das kaum erforscht ist. Die besonderen lebensweltlichen Bedingungen und religiösen Bedürfnisse der Gruppe der Schausteller und Schaustellerinnen weiter ...

 

 


 
Forschungsverbund: Gemeinde auf Zeit

 

Gefördert und in enger Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche in Deutschland durchgeführt.

Laufzeit Erhebungsphase: Mai 2012 bis Oktober 16

Projektteam: Prof. Dr. Peter Bubmann (Erlangen), Prof. Dr. Kristian Fechtner (Mainz), Prof. Dr. Birgit Weyel (Tübingen), Jonathan Kühn (Doktorand in Erlangen), Tanja Martin (Doktorandin in Mainz), Kathrin Sauer (Doktorandin in Tübingen) sowie Konrad Merzyn (EKD), Regionalbischof Prof. Dr. Stefan Ark Nitsche (Nürnberg) und Propst Dr. Sigurd Rink (EKHN)

 

In diesem Projekt wurden passagere Formen kirchlicher Arbeit empirisch untersucht und kirchentheoretisch ausgewertet. Die empirischen Ergebnisse werden als Dissertationen erscheinen.

Vom 28.–29. Oktober 2016 fand eine Herbsttagung in Kooperation zwischen den drei Projektleitern und der EKD statt.   Die kirchentheoretischen Erträge werden veröffentlicht. Der Auswertungsband erscheint 2018. Weiter ... 

 

 


 
EKD-Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung: Fünfte EKD-Erhebung über Kirchenmitgliedschaft (KMU V)

 

Seit 1972 führt die Evangelische Kirche in Deutschland im Abstand von jeweils zehn Jahren repräsentative Mitgliedschaftsuntersuchungen durch, um Kirche aus der Sicht ihrer Mitglieder und als institutionelle Größe zu erforschen. Traditionell steht dabei die Zughörigkeit der Menschen zur evangelischen Kirche im Mittelpunkt. Darüber hinaus wurden in den bisherigen KMUs Einstellungen zu Religion und Gesellschaft von Kirchenmitgliedern - und seit 1992 auch von Konfessionslosen - im Kontext ihrer Lebensbezüge erhoben.

Mit dem Anspruch, ein möglichst umfassendes Bild kirchlicher Wirklichkeit zu erhalten, wurde das Untersuchungsdesign über die letzten vierzig Jahre stetig weiterentwickelt. In der dritten KMU ergänzten Einzelinterviews den standardisierten Fragebogen, mit dem sich Zeitreihenbezüge bis 1972 nachvollziehen lassen. In der vierten KMU kamen thematische Gruppendiskussionen hinzu.

In der fünften KMU weiter ...

 

 


 
Modellprojekt: Innovative Wege der Seelsorge mit Menschen mit depressiven Störungen

 

Projektbeginn: 01.06.2014

Projektleitung: Dr. Beate Jakob, Prof. Dr. Birgit Weyel; Projektmitarbeiterin: Annette Haußmann

 

Das Projekt 'Innovative Wege der Seelsorge für Menschen mit depressiven Störungen' leistet einen Beitrag zur Inklusion von psychisch kranken Menschen in Kirchengemeinden. Darüber hinaus zielt das Projekt darauf, in Kirchengemeinden einen Selbstverständigungsprozess über die Bedeutung der Seelsorge für alle gemeindlichen Vollzüge anzuregen. Weiter ...